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Kinderzahnheilkunde

Gesunde Zähne für Ihr Kind

Die ersten Erfahrungen eines jungen Menschen bestimmen zumeist seine Einstellung für das ganze Leben. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, bei Kindern auf den Umgang mit den eigenen Zähnen zu achten. Untersuchungen haben gezeigt, dass die ersten 3 bis 4 Lebensjahre für die Zukunft unserer Zahngesundheit wegweisend sind. In dieser Zeit werden Ernährungsvorlieben entwickelt und das Zähneputzen eingeübt.

Leider ist das Essen und die Zahnpflege oft mit Stress für die Mutter, den Vater und auch für das Kind verbunden. So ist es nicht verwunderlich, wenn Eltern Konflikten aus dem Weg gehen, dem Wunsch nach Süßigkeiten nachgeben und die Mundhygiene vernachlässigt wird. Hieraus entwickeln sich die ersten Probleme: Zahnschmerzen, die ein kleines Kind nicht versteht. Somit kann der erste Besuch beim Zahnarzt mit Schmerzen verbunden bleiben, was für den Rest des Lebens zu einem distanzierten Verhältnis zwischen Patient und Zahnarzt führen und so weitere Problembehandlungen mit sich bringen kann.

Ab dem 6. Lebensmonat brechen zuerst die unteren Frontzähne durch, mit etwa 2 Jahren erreichen die Kinder ihre volle Kaufähigkeit. Jetzt kommt es auf den Schutz dieser Zähne besonders an. Denn die Meinung „Jetzt sind zwar die Milchzähne kaputt, aber es kommen dann ja die neuen“ ist grundlegend falsch: Verliert das Kind durch Karies Milchzähne, führt das zu Engständen oder Verlagerungen der bleibenden Zähne. Später muss das dann wieder aufwendig korrigiert werden.


Wie Eltern helfen können

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Zähne Ihres Kindes interessieren und mit dem Gedanken spielen, einen Termin in unserer Praxis zu vereinbaren. Der erste Besuch Ihres Kindes dient dazu festzustellen, ob eine Behandlung, Füllungen oder eine kieferorthopädische Behandlung notwendig ist. Wir geben Ihnen Tipps zur Mundhygiene und machen, wenn nötig, Röntgenbilder.

Dieser Termin ist auch sehr wichtig, um sich kennenzulernen. Sie wissen ja, wie wichtig der erste Eindruck ist. Daher verzichten wir in der Regel während der ersten Sitzung Füllungen zu legen oder Milchzähne zu ziehen.

Bitte achten Sie darauf, keine eigenen negativen Erfahrungen beim Zahnarzt Ihrem Kind mitzuteilen. So hat Ihr Kind die Möglichkeit, eigene positive Erfahrungen zu machen. Vermeiden Sie Formulierungen wie: „Es tut nicht weh“ oder „Du bekommst eine Spritze“ – genau das wird Ihr Kind dann von der Behandlung erwarten.

Es hilft uns, wenn Sie mit Ihrem Kind über den Zahnarzttermin sprechen und den umseitigen Brief gemeinsam lesen. Erklären Sie Ihrem Kind, was der Zahnarzt und sein Team machen werden, dass der Zahnarzt die Zähne zählt, prüft, Bilder macht usw.

Der Untersuchungstermin wird Ihrem Kind Spaß machen, wenn es gut vorbereitet ist. Während des Zahnarztbesuchs dürfen Sie gerne im Behandlungsraum anwesend sein und auf unserem „Elternstuhl“ platznehmen. Wir bitten Sie, den Behandlungsverlauf nicht zu unterbrechen. Damit können wir Ablenkungen vermeiden. Ihr Kind kann sich voll auf uns konzentrieren und uns besser kennenlernen. Dies trägt zu einem gegenseitigen Vertrauen bei.

Wir behandeln Ihr Kind, als wäre es unser eigenes. Gemeinsam können wir ihm den Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich gestalten.


Was kann man selbst tun?

Kinder sollten so früh wie möglich mit der Zahnreinigung beginnen. Wenn die Eltern nach dem Essen ihre Zähne reinigen, werden die Kinder ihrem Spiel- und Lerntrieb folgen und die Zähne auch reinigen wollen – oder es zumindest versuchen. Gerade am Anfang sollten die Eltern den Kindern dabei die richtige Putztechnik genau demonstrieren. In vielen Kindergärten wird das Zähnebürsten ebenfalls bereits geübt. Die Gruppenprophylaxe im Kindergarten wird am besten ergänzt durch einen Besuch beim eigenen Zahnarzt.

Kinderzahnpasten sollten ein mildes Aroma haben. Kinderzahnpasten mit Fruchtaroma allerdings verleiten zum Verschlucken. Nicht zuletzt deshalb enthalten Kinderzahnpasten weniger Fluoridwirkstoff. Fluoridhaltige Zahnpasten bieten ab einem Alter von 3 Jahren einen sehr guten Kariesschutz. Eine Untersuchung in Schweden hat bei 3- bis 7-jährigen Kindern gezeigt, dass die Schutzwirkung noch erhöht wird, wenn der Zahnpastaschaum nur ausgespuckt und mit einer sehr geringen Wassermenge nachgespült wird.


10 Tipps für die Zahnpflege Ihrer Kinder

  • Ab dem 3. Lebensjahr kann Nuckeln und Lutschen zu einer Verformung des Kiefers führen. Lösen Sie daher diese Angewohnheiten schrittweise auf
  • Schon der Milchzahn muss gepflegt werden. Beginnen Sie mit kleinen, weichen Zahnbüsten – speziell für Kinder
  • Zähneputzen nach jeder Mahlzeit und abends keine Süßigkeiten mehr nach dem Zähneputzen
  • Prüfen Sie regelmäßig die Zähne Ihres Kindes auf Zahnbelag. Färbetabletten erhalten Sie von unserem Praxisteam oder kommen Sie mit Ihrem Kind zur Kontrolle in unsere Praxis
  • Achten sie auf die Putztechnik – hier kann Ihnen Ihr Zahnarzt nützliche Tipps geben
  • Verwenden Sie eine Fluorid-Zahnpaste und achten Sie beim Kochen auf die Verwendung von Jod und Fluoriden im Kochsalz
  • Kinder lernen von den Eltern, seien Sie Vorbild bei der eigenen Zahnpflege
  • Vitaminreiche und mineralstoffhaltige Ernährung ist wichtig
  • Nehmen Sie Ihr Kind mit zu Ihren Zahnarztbesuchen, das baut Nähe und Normalität im Verständnis des Kindes auf
  • Ab dem 1. Lebensjahr sollten die Zähne Ihres Kindes erstmals von einem Zahnarzt untersucht werden.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Zahnarztpraxis in Stuttgart. Unsere Zahnärzte zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten in einem persönlichen Gespräch auf.

Sie erreichen uns unter Tel. 07 11/84 14 69 oder per E-Mail über info@zahnaerztehaus-rot.de

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E-Mail: info@zahnaerztehaus-rot.de

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06/2016